Gewerbliche Immobilien -Transaktionsvolumen nimmt wieder zu! Attraktivität von Spezialimmobilien steigt!


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Sehr geehrte Leser,

ich bin wieder über einen Artikel von mir gestoßen, der im August 2013 bei Engel& Völkers Commercial veröffentlicht wurde.

Immer mehr suchen Gewerbliche Immobilien – was in 2013 galt gilt auch für 2014 und selbstverständlich auch 2015!

Schon vor drei Jahren deutete sich an, dass Gewerbliche Transaktionen für Family Offices und gehobene Privatkunden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Damals war das Zinsniveau für den Investor ein noch ganz anderes. Also ist eine Verschiebung der Assets in andere Assetklassen wie Spezial-Immobilien oder gar Kunst als Assetklasse immer wahrscheinlicher. Zugegebenermaßen nicht für jedermann, denn ein gewisses liquides Vermögen sollte man schon haben, um sich für derartige Objekte zu interessieren.

Nach einem etwas zögerlichen Q2 2016 hat der Markt in Q3 wieder etwas angezogen auf 14,7 Mrd. Euro (laut JLL, Oktober 2016). Insgesamt bis Oktober 2016 konnten Transaktionen in einem Volumen von 32,7 Mrd. Euro deutschlandweit abgeschlossen werden. Das erreicht noch nicht die Summe in 2015, aber das liegt sicherlich nicht daran, dass auf der Käuferseite zu wenig passiert. Es mangelt einfach an einem attraktiven Angebot. Hier haben wir alle einschließlich der Städteplaner die Entwicklungspipeline unterschätzt. Der Bau von neuen Objekten ist teilweise aufgrund der nicht mehr vorhandenen Fläche in den 1A-Lagen begrenzt. Die Sanierung von „Altobjekten“ manchmal aus Investorensicht nicht ganz so attraktiv.

Betrachtet man die prozentuale Verteilung der Assetklassen innerhalb der Gewerblichen Immobilien, dann entfallen immer noch rund 40% auf Büroimmobilien. mit 10% des Transaktionsvolumens spielen Spezial-immobilien wie Pflege- und Seniorenheime oder Studentenwohnheime noch eine untergeordnete Rolle. Dies wird sich aber meiner Meinung nach in den nächsten fünf bis zehn Jahren drastisch ändern.

Die ausländischen Investoren sind mit 40% am Transaktionsvolumen weiterhin sehr in Deutschland aktiv. Laut JLL waren bei den 20 größten Deals 11 mal Ausländer vertreten. Hier ganz vorne mit dabei -sicherlich auch wegen des Brexits- Großbritannien, gefolgt von USA und Frankreich.

Erfreulicherweise darf ich verkünden, dass Köln bei dem Transaktionsvolumen der Big 7 Städte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) als einzigste Stadt mit 27% zulegen konnte im Jahr 2016. Berlin hatte mit -33% den größten Rückgang zu verzeichnen bis dato.

Bezüglich der Renditeerwartungen hat sich seit 2013 auch einiges getan. Bei Büroimmobilien ist im Mittel bei den Big 7 Städten mittlerweile die Rendite auf 3,71% gesunken aufgrund des Anstiegs der Nachfrage. In Berlin und Stuttgart sind die Renditen überdurchschnittlich gefallen.

Mein Rat, der Fokus wird sich weiter auf Spezialimmobilien in 1b-Lagen verlagern.

Wenn Sie nähere Informationen haben möchten, kontaktieren Sie mich, es freut sich von Ihnen zu hören, Ihre Alexandra Kärner (Real Estate M&A-Advisor), Köln, 0221921511-39.

 

 

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